28. November 2025

EUDR: Europäisches Parlament muss Ratsvorschlag zustimmen und eine praxisnahe Lösung sichern

Ein breites Bündnis der deutschen Holzwirtschaft – darunter der GD Holz und zahlreiche Verbände der Wertschöpfungskette – appelliert mit beigefügtem Schreiben an die Mitglieder des Europäischen Parlaments, dem Vorschlag des EU-Rates vom 19. November 2025 zur EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) zuzustimmen.

Der Ratsvorschlag – dem ein breiter Konsens unter den Mitgliedsstaaten zugrunde liegt – ist ein politisches Signal für Pragmatismus und Umsetzbarkeit. Er schafft eine rechtssichere Grundlage, reduziert überbordende Bürokratie und ermöglicht es den Betrieben, die Vorgaben der EUDR effektiv zu erreichen, ohne dass dabei die europäische und deutsche Wettbewerbsfähigkeit gefährdet würde.

Kernpunkte des Ratsvorschlags:

  • Verlängerte Übergangsfrist für eine realistische Implementierung
  • Beschränkung der Weitergabe der Referenznummer auf die erste Verarbeitungsstufe

Diese Anpassungen sind entscheidend, um die Balance zwischen ökologischer Verantwortung und wirtschaftlicher Realität zu wahren. Sollte es noch offene Detailfragen geben, bietet die geplante Revision bis April 2026 die Möglichkeit, weitere Verbesserungen vorzunehmen.

Jetzt ist das Europäische Parlament am Zug: Eine Zustimmung zum Ratsvorschlag ist notwendig, um die Bürokratie zu begrenzen und den Holzhandel im EU-Binnenmarkt nicht unnötig zu behindern.

Anschreiben an die EU-Parlamentarier (PDF)
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